Wo seid ihr jetzt nochmal? Die unglaublichen Abenteuer der Mütze auf Umzugsreisen…

Die meistgestellte Frage des Jahres: “Wisst ihr denn schon, wann es da drüben weiter geht?” Wussten wir nicht. Ehrlich gesagt wissen wir es noch immer nicht. Aber wir öffnen jetzt erstmal den Laden und schauen weiter. Vieles wird noch eine Zeit brauchen, bis es so ist, wie es sein soll, aber glaubt uns, das liegt nicht an uns. Irgendwann erzählen wir euch noch mal die komplette Geschichte. Wann der Wahnsinn seinen Lauf nahm und warum er nicht gestoppt wurde. Wem das alles leid tat und wer wirklich nix, aber auch gar nix daran ändern konnte. Ehrlich. Und warum dann auch noch Wasser in der Bude stand und nicht weg wollte. Vielleicht machen wir nen Film draus. Oder besser: eine Serie. “Einmal im Leben – Geschichte eines Eigenheims” im “sophisticated bicycle retail”. Ein bisschen mehr Thrill und Suspense dazu, zeitgemäß aufgepeppt, dann wird das ein Fall für den Grimme-Preis. Oder das Sanatorium.

Egal. Ab sofort gilt:

OSTSTRASSE 119 HINTERHOF

Okay, es sieht noch immer schwer nach Baustelle aus. Aber traut euch ruhig durch den abgerockten Hofeingang, auch wenn man kaum vermutet, dass dort aktuell ein Laden sein kann. Wir sind da. Und werden im Laden und im zweiten Innenhof unser bekanntes Sortiment und unsere schicken Räder zeigen und anbieten.

Viele von euch haben uns in den letzten Monaten immer wieder Mut und Zuversicht zugesprochen. Danke, wir konnten es gebrauchen. Und wir geben alles dafür, so schnell wie möglich euch wieder die Atmosphäre zu bieten, die ihr von der Mütze gewohnt seid. Leider liegt vieles nicht in unseren Händen, sondern bei den Verantwortlichen der Baustelle bzw. des Mietobjekts. Prognosen, wann alles fertig ist, geben wir selbst keine mehr. Hat seine Gründe.

Neue Besucher im Pop Up waren oft irritiert und verunsichert, weil sich kaum jemand vorstellen konnte, warum wir jetzt plötzlich auf 40qm ohne Café und Werkstatt gelandet sind. Eigentlich sah das doch immer ganz seriös und erfolgreich aus, was wir bisher veranstaltet haben. Und Fahrrad boomt bekanntlich in Zeiten wie diesen. Wer glaubt schon, dass ein Umzug ein paar Straßen weiter monatelang dauert und zwischendurch noch einen ganz anderen Laden braucht. Aber wir sind dankbar für die Option Pop Up. Weil es uns geholfen hat, zumindest den Kopf über Wasser zu halten. Wir haben uns Mühe gegeben, euch so viel wie möglich auf der begrenzten Fläche anzubieten. Okay, Fahrräder zeigen und Probefahrten waren nahezu unmöglich, ganze Segmente aus unserem Repertoire fehlten, weil sie sich auf der Fläche nicht darstellen ließen. Aber verstecken musste sich der Mini-Laden nicht.

Wenn wir nun rübermachen, brauchen wir noch etwas Geduld, bis auch das Café wieder am Start ist. Wir werden, sobald es möglich ist, drinnen und im zweiten Innenhof zumindest freitags und samstags Kaffee und Snacks anbieten. Infos dazu folgen.

Unser großer Dank gilt Thea Ungermann und der Schumacher-Crew für die Hilfe, das war super. Der Hut Gut Shop war uns ein gutes Zuhause auf Zeit, mit einer großartigen Nachbarin aus dem Sports-Biz. Das werden wir ein wenig vermissen. Nicht vermissen werden wir den Krach auf der Oststraße. Viele Autos sind zu schnell unterwegs, außerdem fehlt ein Radweg. Hier hat die Straße ordentlich Luft nach oben, was Lebensqualität angeht.

Hoffen wir mal, dass all die Probleme, die auch in der Kommunikation entstanden sind, nun ein Ende haben. Dass niemand mehr vor Ort oder am Telefon fragen muss, wo denn nun die Mütze ist. Oder ob wir nur noch ein Radladen, ein Zubehörladen oder doch ein Radcafé sind. Kommt uns besuchen. Machen wir den Innenhof auf der Oststraße zu dem neuen Ort fürs Fahrrad. Die Straße kann’s gebrauchen.