Ein nächster Schritt – Rund um die Kö 2022

Während Porno Al Forno auf der Bühne am Kö-Graben gekonnt Riffs, Licks und Arme in den Himmel warfen und einen wahrlich gelungenen Tag auf Düsseldorfs Königsallee beendeten, kam die Frage auf, ob man sich bei einem Besuch des Kö-Renntags 2015 eine solche Veränderung hätte vorstellen können. Angesichts der damaligen Veranstaltung haben sicherlich nicht viele einen solchen Neustart in so kurzer Zeit erwartet, schließlich hat es nur fünf Ausgaben gebraucht, um Rund um die Kö komplett neu zu erfinden. Aber die Resonanz zeigt, dass die Mischung aus Sport und Unterhaltung zündet, das Radsportspektakel zieht selbst bei über 30 Grad mehr als 20.000 Besucher*innen auf die Kö. Die Sportler*innen freuen sich über die Kulisse, über den Applaus, über das Publikum. In dieser Form gibt es wenige Rennen, die das alles so gut vereinen wie Rund um die Kö.

Der Startschuss für das im wahrsten Sinn des Wortes heiße Radsportwochenende in Düsseldorf fiel bereits am Freitagabend, als Helfer*innen und Starter*innen zusammenkamen, um im Hof der Mütze der Auslosung der ersten Runde der Düsseldorfer Stadtmeisterschaften beizuwohnen. Im Laufe der letzten Jahre ist dieser Termin vom Abend zu viert auf eine lockere Get-Together-Nummer mit fünfzig Überzeugungstäter*innen gewachsen und wird langsam aber sicher zu einer kleinen Startparty mit Snacks und Musik.

Am Samstag rollten schließlich die ersten drei Ausfahrten vom Hof der Mütze, die in Zusammenhang mit Rund um die Kö standen. So luden die Köpfe hinter der Ruhr-Riders-Zwift-Community nach diversen virtuellen „Rund um die Kö“ – Rennen und einem über e-Cycling TV gestreamten Finale zum ersten echten gemeinsamen Ride für die Teilnehmer*innen ein. Avatare bekamen Gesichter und Stimmen und die Teilnehmer mussten in der Realität abchecken, ob die pannenfreie virtuelle Welt mithalten kann. Die zweite Ausfahrt des Tages wurde vom Rund um die Kö-Veranstalter Cycling Club Düsseldorf organisiert und begleitete und vereinte in den heißen Mittagsstunden Clubmitglieder und Gäste zu einem entspannten Ritt Richtung Allrather Höhe. Beide Pelotone trafen am Ende wieder im Hof vor der Mütze ein, freuten sich über jeden Quadratzentimeter Schatten, leckeren Kuchen unserer Nachbarn von Bulle und einem Tässchen unseres feinsten Il Magistrale-Kaffees oder eines Kaltgetränks der Rund um die Kö-Partner Schlüssel und Haaner Felsenquelle.

Die letzte Ausfahrt des Tages lockte mit prominenter internationaler Begleitung: gemeinsam mit Iris „I_Ride_In_Style“-Slappendel, gerade erst als Co-Kommentatorin der Tour de Femmes bei Eurosport am Start, durften wir uns auf den Großen IRIS X Schicke Mütze – Rund-um-die-Kö-Königinnen-Warm-Up-Ride freuen, die Ausfahrt mit dem längsten Titel, den wir bisher bei Facebook hinbekommen haben. Die Einladung richtete sich natürlich gezielt an die Radsportlerinnen, die auch eindeutig im Fokus standen, schließlich wurde die Ausfahrt von einem Frauen-Team mit Mitgliedern vom Team Dixsept, dem Cycling Club Düsseldorf und der Mütze organisiert, aber auch Männer konnten mitfahren und nutzen dies am Ende des Felds.

Zum Abschluss der Runde über die linksrheinischen Wirtschaftswege nah Willich gab es noch Sonnenuntergangsstimmung und Getränke am Fortunabüdchen, fabulös beschallt vom Düsseldorfer Büdchentag – DJ-Team vor Ort.

Im Gegensatz zu den letzten Jahren startete der Aufbau auf der Königsallee bereits am Samstagabend, Kurzbesuche zu späterer Stunde lieferten die Erkenntnis, dass das Lesen von Verkehrsschildern und der Umgang mit dem Satz „Hier wird gleich abgeschleppt“ nicht zu den Stärken aller Parkplatzsuchenden zählen. Wenn die Abholung des Wagens gegen üppige Bezahlung am Stadtrand dann genau so reibungslos verläuft wie der Einparkvorgang auf der Kö ist da nix zu zu sagen, immerhin sind wir! die Profis in Sachen Humor und Sport.

Das Leben als Helfer*in ist nicht nur von Sonnenstrahlen erhellt, manchmal klingelt der Wecker mitten in der Nacht um 05:00 Uhr und die Kö ruft nach Unterstützung. Sobald man einmal drin ist im Ablauf folgt das breite Grinsen auf dem Fuß, schließlich rollt dank DestinationX und den Protagonisten Alexandra, Markus und Vesuvio da eine dermaßen gut konzipierte Maschine, sodass sich kleine Sorgen und Probleme innerhalb kürzester Zeit in Wohlgefallen auflösen. Die ersten Fahrer*innen der Düsseldorfer Stadtmeisterschaften rollten somit relativ pünktlich zum Streckencheck über die Königsallee.

Die zwölf Teams der Düsseldorfer Stadtmeisterschaften starteten dann auch den Renntag am Morgen. Der Modus der ersten Runde wurde gegenüber den Vorjahren leicht modifiziert, in den ersten Läufen zählten lediglich die Zeiten, anschließend wurden die Teams den Zeiten entsprechend auf die Viertelfinalläufe gesetzt. Ein faires Prinzip, das mehr Gerechtigkeit bringt.

Nach den Vorläufen der Stadtmeisterschaften starteten die Herren der Klassen Masters 2 (40 bis 49 Jahre alt), 3 (50 bis 59) und 4 (60 und älter) zu ihren Rennen. Für uns Nicht-BDR-Mitglieder wirken diese Klassen und Bezeichnungen immer etwas abstrakt, aber wenn man sieht, aber wer die Siegerr Ron Paffen aus den Niederlanden beim Masters 4 und Masters 2/3 – Sieger Heinz Häusler auf dem Rad gesehen hat, wusste, dass hier großer Sport geboten wurde. Ausreißversuch inklusive.

Weiter ging es mit dem anderen Ende der Altersskala: bei den zwei Finalläufen des Petit Départ standen insgesamt 96 Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren am Start, um drei beziehungsweise fünf Runden je 1,4 Kilometer auf der Kö zu absolvieren. Sicherlich gab es hier schon das ein oder andere Radsporttalent der Zukunft zu sehen, hoffen wir auf passende Strukturen und weitere Vereine neben der SG Radschläger, die in ihren Kinder- und Jugendabteilungen zeitgemäße Trainingsstrukturen anbieten können.

Nach den folgenden Viertelfinal-Läufen der Stadtmeisterschaften ging es mit den Allerjüngsten weiter. Das Laufradrennen ist seit drei Jahren wichtiger Teil der Frischzellenkur für die Kö. Die Kids bis 5, die hier mitrollen können, lassen keine Zweifel, was sie vorhaben, auf die Frage, wer denn gewinnen möchte, meldeten sich nahezu alle Teilnehmer*innen lautstark. Und auch wenn das Feld weit auseinandergerissen wurde, so konnte man doch allen teilnehmenden Kindern den Spaß anmerken, der anschließende Gang zur Bühne samt Siegerehrung für alle Starter*innen wurde ebenso locker absolviert, auch wenn das ein oder andere Laufrad recht achtlos angesichts der erwartenden Belohnung abgelegt wurde.

Eine kleine Geschichte am Rande: eines der Kinder hat seine Eltern fast ein Jahr immer wieder gefragt, wann denn endlich wieder das Laufradrennen ist. Rund um die Kö ist anscheinend für Kinder so wichtig wie der Weihnachtsmann. Nicht so schlecht.

Neu im Rennzirkus der Kö ist das Kinder-Rennen für die Altersgruppe der 5 bis 9-Jährigen. Dem Orga-Team ist es wichtig, auch den Kindern auf der Kö eine Bühne zu bieten, deren Schulen nicht beim Petit Départ dabei sind. Angesichts der 40 Kinder, die hier Spaß hatten und mit Begeisterung die halbe Runde auf der Kö teilweise mit beeindruckender Geschwindigkeit meisterten, darf man bei diesem Format von einem Erfolg sprechen. Schweiß auf meiner Stirn entstand angesichts der dramatischen Finalsprints, die zu wahrlich abenteuerlichen Beweisen der Radbeherrschung führten, dass niemand mit Wheelie über die Ziellinie fuhr, war anscheinend reiner Zufall. Dass im Rahmen der Siegerehrung Tränen flossen, weil einer der Teilnehmer überholt wurde, tut uns leid, aber es gibt ein paar Dinge, die hat selbst das Team von Rund um die Kö nicht im Griff.

Angesichts des Erfolgs der ersten Ausgabe des Kurbel-und-Pedal-Rennens würde sich in Zukunft noch ein weiteres Rennen mit der Altersgruppe der 10- bis 15-jährigen anbieten, um nahtlos alle Altersstufen der bisher nicht im Radsport organisierten Kinder anbieten zu können. Modelle, wie zum Beispiel kostenlose Jahresmitgliedschaften in Vereinen für die Sieger*innen sind sicherlich ein Weg, den fehlenden Radsport-Nachwuchs zu gewinnen und motivieren.

Nach den Kinderrennen wurde es ernst bei den Stadtmeisterschaften: die Halbfinalläufe hatten es in sich, die Ergebnisse waren knapp, am Ende zogen die Vierer-Teams Dixsept und bc in das Finale ein, während sich der lokale Nachwuchs von den Radschläger-Kids und die Kölner Nachbarn von LOK Nippes auf das Rennen um Platz 3 freuen mussten.

Doch vor dem Höhepunkt der Stadtmeisterschaften durften sich 15 Starter und eine Starterin des Lastenradrennens auf ihre Vorläufe freuen. In den sozialen Netzwerken wurde das Lastenradrennen kontrovers diskutiert, es gab ausreichend Kommentatoren, die anscheinend mit einem solchen Format im Rahmen eines Renntags überfordert sind. Darf man sein, alles gut, wir sind davon überzeugt und sehen das Format auch im zweiten Jahr als Bereicherung und Erweiterung von Rund um die Kö an. Die Organisatoren Peter Ritter und Volker Banken haben den Ablauf etwas verfeinert, Le-Mans-Start und getrennte Rennklassen nach E- bzw. Muskelkraft waren gute Ideen, ebenso die Schikanen, die die Fahrer*innen durchfahren mussten und neben Geschwindigkeit auch Fahrtechnik erforderten.

Der Zeitplan war eng gesteckt, nach den Lastenradpilot*innen rollten die Königinnen der Königsallee auf die Rennstrecke. Ebenfalls erst zum zweiten Mal im Programm und laut kundiger Aussage von Jule „radelt/kritzelt“ Wagner haben wir damit sowas wie ein Alleinstellungsmerkmal, weil wir das einzige Kriterium mit einem reinen Frauenstarterfeld für Frauen ohne Lizenz sind. Darauf dürfen wir ja mal ein klein wenig stolz sein, schließlich war es uns schon vor der Gründung der Mütze wichtig, mehr Frauen vom Radsport zu begeistern und entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen.

Das sich in einem Jahr die Anzahl der Starterinnen nahezu verdoppelt hat und mit 44 Frauen ein beachtliches Feld aufweist, zeigt die Möglichkeiten für die Zukunft auf. Und, liebe Männer, noch eine Anmerkung in eigener Sache: wir wollen auch gerne ein Jedermann-Rennen veranstalten. Doch dazu müssen die Rahmenbedingungen gegeben sein, die ein solches Format auch für Neulinge im Straßenrennen zu einem sicheren Thrill machen.

Rennmoderator Boris Fastring hatte bei diesem Rennen mit Iris Slappendel eine kompetente Gesprächspartnerin am Mikrofon, Iris erzählte von ihren eigenen Erfahrungen auf den Rennstrecken der Welt. Und mit Christian Knees kam zusätzlich noch ein weiterer Profi auf einen Plausch vorbei, der sich über die Atmosphäre bei Rund um die Kö freute.

Nach 11 Runden durfte schließlich mit Nicole Hein eine Vertreterin des Cycling Club Düsseldorf das Podium der Kö-Königin erklimmen und die goldene Radmütze und einen beeindruckenden Schwung weiterer Preise entgegennehmen.

Die folgenden Finalläufe der Offenen Düsseldorfer Stadtmeisterschaften zeigten, welches Niveau bei diesem wirklich eigenständigen Format hier mittlerweile am Start ist. Unsere Lokalmatadoren vom Team Dixsept forderten dem Team bc eine Bestleistung ab und durften mit erhobenem Haupt den zweiten Platz einnehmen. Wir gratulieren allen Teams, die bei diesem Format an den Start gegangen sind und sich dem Wettbewerb gestellt haben. Wir werden uns bemühen, in Kooperation mit dem Veranstalter Cycling Club Düsseldorf weitere Startplätze für das Format zu schaffen, aber uns allen muss klar sein, dass das nur geht, wenn wir auch mehr Zeit auf der Kö bekommen. Ideen für spannende Rennformate gibt es viele, Fürsprecher*innen für die unterschiedlichsten Formate ebenso, aber bisher nur einen Tag. Alle sind bemüht, viele Wünsche zu erfüllen, aber alle können nicht umgesetzt werden.

Das Finale des Lastenradrennens lockte erneut zahlreiche Zuschauer*innen an die Strecke, am Ende standen drei Sieger mit Muskelkraft, drei Sieger mit E-Antrieb und eine Siegerin mit E-Antrieb auf dem Podest. Die Community feierte ihre Held*innen, auch bei dem Format dürfte im nächsten Jahr noch ordentlich Zuwachs an Starter*innen zu erwarten sein.

Mit dem von Alex und dem LifeIsARide-Team organisierten Fixed Crit folgte schließlich das Format, dass sinnbildlich für Erneuerung von Rund um die Kö steht, schließlich war ein Fixed-Rennen das erste Format, dass wir mit der Mütze als Teil eines Orga-Teams beim 2016er Race am Rhein einbringen konnten. Mittlerweile ist das Fixed-Rennen ein Klassiker auf Düsseldorfs Nobel-Boulevard, neben unseren Pulheimer Freunden von den Cologne Classics sind wir eine der wenigen Anlaufstellen im Radrennzirkus für den ungebremsten Spaß. Der Clash von Rock’n’Roll-Racing und Luxusmarken funzt für uns noch immer ganz prima, einfach weil sich die Gegensätze so schön ergänzen. Und musikalisch kann man ganz gut einen raushauen, einfach weil es so gut passt. Langsam aber sicher kommt kurioserweise auch die auf der Kö beheimatete Influencer-Szene zu Rund um die Kö, weil man sieht, dass der Nobelhobel nicht immer ein Auto sein muss. Cinelli statt Maserati. #wirkriegensiealle

Der Abschluss und sportliche Höhepunkt des an Höhepunkten nicht unbedingt armen Tages wartete ab 18:15 auf die Zuschauer*innen an den Gittern, auf den Bierbänken und in den zahlreichen Liegestühlen: das Rennen der Amateure und CT/Elite-Amateure. 58 Runden satter Spaß mit mehr als 46 Stundenkilometern im Schnitt, dazu ein Finale mit acht Fahrern, die eng beieinander lagen, die Begeisterung für das Rennen war angesichts Boris Fastrings Moderation mit Händen greifbar.

Die Elite-Sieger Alexander Hötte, Dominik Ivo und Lennart Klein und die Amateur-Ersten Raphael Otto, Lars Teutenberg und Tillman Sarnowski freuten sich über die Preise und den verdienten Applaus des Publikums, während am Bühnenaufgang die Herren in Pink warteten – Porno Al Forno. Auch hier schloss sich ein Kreis, der mit der Erneuerung von Rund um die Kö wunderbar zusammenhängt, so war es doch Sänger Greg Gardena, der sich im Anschluss eines der legendär-ergebnisoffenen runden Tische des Düsseldorfer Radsports ein Format wünschte, dass Düsseldorfer Vereine zusammenbringt, mehr Leute auf und an die Strecke holt und für alle Radsportbegeisterten etwas bietet. Genau diese Wünsche erfüllen nun im dritten Jahr die Düsseldorfer Stadtmeisterschaften.

Pünktlich zum Set der Rennradbegeisterten pornösen Crew rasten die schnellsten Stars der Königsallee im wilden Ritt in Hi-Speed Choreografie über den Kö-Graben und die Bühne – die Halsbandsittiche haben es uns in der Mütze angetan, immerhin zieren sie selbst und ihre Hinterlassenschaft eine Schicke Mütze. Ein großartiges Zusammenspiel von Dämmerung, Porno Al Forno auf der Bühne und den Vögeln im Sturzflug markierten einen gelungenen Abschluss eines wilden Wochenendes.

Wir vom Team Schicke Mütze sagen als Teil des Orga-Teams Danke an die mehr als 500 Sportler*innen, die an diesem Wochenende auf der Kö an den Start gegangen sind. Wir sagen Danke an alle Sponsoren, die Rund um die Kö unterstützt und möglich gemacht haben und an die zahllosen Helfer, die viel Zeit und ehrenamtliche Arbeit in dieses Wochenende und die Vorbereitung gesteckt haben. Und mit Vorbereitung meinen wir ein Jahr.

Wir sagen Danke an die Vereine, die sich für das Event einsetzen, in erster Linie natürlich an Stephan Hörsken und den veranstaltenden Verein Cycling Club Düsseldorf. Danke an das gesamte Porno Al Forno Racing Team – ihr habt niemanden auf dem Trockenen stehen lassen. Dafür ein dreifaches Aaaangeeeeneeeeehhm.

Unser Moderatorenteam mit Boris Fastring, Dietmar Wolf und Janosch Bösche hat sich gewohnt locker-luftig die Bälle zugespielt und die Sportler*innen glänzen lassen, unser Resident-DJ Michael Scheibenreiter sowie unser Gast Martin Schneider haben die Sounds zu den Rennen und Siegerehrungen geliefert und die Kö klingen lassen. Unser Dank geht an den Schirmherrn von Rund um die Kö, unseren OB Stephan Keller sowie an unsere Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke für ihr dauerhaftes Engagement für den Radsport und Rund um die Kö. Danke an Aussteller und Foodtrucks, an die Verkehrswacht und die Kadetten, an die Ersthelfer und an die Anwohner.

Wir sind froh, dass die drei Stürze halbwegs glimpflich abgelaufen sind und wünschen allen gestürzten Fahrer*innen schnelle Genesung.

Die vielen Danksagungen, die wir für unser Engagement bei Rund um die Kö in den letzten Jahren bekommen haben, haben uns sehr gefreut, aber wir legen auch immer Wert darauf, dass der große Anteil, den andere an dieser Veranstaltung haben, immer gesehen wird. Hier ist vor allem Alexandra Zajonz zu nennen, die mit ihrer Agentur DestinationX die professionelle Grundlage von Rund um die Kö legt. Unsere Kreativität und Engagement in Ehren, ohne diese Arbeit hätte es die großen Schritte im letzten Jahr nicht gegeben. Und der Cycling Club Düsseldorf unter dem Vorsitz von Stephan Hörsken organisiert unter der Leitung von Michael Golly die Rennformate, legt mit seinen Mitgliedern den Grundstein für die Helfer, die von Dieter Klein koordiniert werden, während Martin Wilke als Finanz-Kapitän das Schiff über Wasser hält.

Wir alle wissen auch, wo noch ordentlich Luft nach oben ist, aber es wäre ja auch langweilig, wenn man nix besser machen könnte. Wir werden jedoch immer unseren Beitrag dazu leisten, dass Rund um die Kö einen besonderen Touch behält und etwas Besonderes für die Königsallee bleibt, eine weitere komplett durchkommerzialisierte Veranstaltung macht uns keinen Spaß.

Unsere Wünsche für die Zukunft werden wir hoffentlich in den nächsten Wochen formulieren können, dann schauen wir weiter. Und generell klingt für große Teile des Orga-Teams: Nach Rund-um-die-Kö ist vor Querfeldrhein. Im Oktober sind wir wieder in Grafenberg am Start. Und wir hoffen, ihr seid alle dabei.

Ansonsten: #königsallez. Es war toll.

Carsten

(C) Pix: Kerstin Kortekamp, Volker Banken, Dane Killat